Auf ins Digitale Nomadentum

Arbeiten, arbeiten, arbeiten. Stop! Pause.

Nach zweieinhalb Jahren als Mitarbeiter in einem Social Start Up ist es nun an der Zeit, die Zelte abzubrechen und mich einer neuen Aufgabe zu widmen. Trotz flacher Hierarchien, der Möglichkeit von Homeoffice und einer guten Projektidee zieht es mich raus aus dem Büro, dem 9 to 5 Job in die Welt. Kein Chef, keine festen Arbeitszeiten und kein fester Arbeitsplatz. Ein Gefühl von Freiheit.

Was kann ich ? Was will ich? Was treibt mich an?

Ich will die Welt retten, zumindest ein bisschen. Ich will frei sein, ein bisschen mehr. Ich will Dinge in Frage stellen und Menschen zum Nachdenken anregen. Ich will inspirieren und Menschen motivieren, an sich und ihre Ziele zu glauben.

Frei sein, querdenken, inspirieren.

Mutig bleiben. Kritisch denken. Kreativ lösen.

Die Reise ins Digitale Nomadentum beginnt.

Abschied nehmen

Wenn Herzen schneller schlagen,
sich in Purzelbäumen verstolpernd durch das Leben gehen,
während andere Herzen drohen still zu stehen.
Neues Leben seinen Anfang sucht.
Altes Leben droht zu Ende zu gehen.
Neue Liebe, alte Liebe
Kinderlachen, am Krankenbett wachen.
Herzen schlagen, bleiben stehen
Zeit wird kommen, Leben vergehen.

Erinnerungen bleiben!

Lachendes und weinendes Herz vereint.
Getrennt – vereint – getrennt.
Herzen schlagen für dich, und für mich
Bleibt eines stehen…
Möchtest du wirklich schon gehen?

Herzen in Purzelbäumen,
einfach träumen.
Liebe, Kinderlachen – Oma, du machst Sachen!
Mein Herz schlägt weiter für dich und für mich.
Spürst du das nicht?

Jetzt erzähle ich dir von meinen glücklichen Kindertagen.
Oma, ich habe dir doch noch soviel zu sagen.

– In Erinnerung an meine geliebte Oma (verstorben am 31. August 2015) –

Arbeiten im Zeitalter der Sharing Economy

Internet-Unternehmen, wie Uber oder Airbnb haben uns gelehrt, dass Teilen von Wohnraum oder dem eigenen Auto so praktisch ist: geteilte Kosten, Refinanzierung der Miete. Teilen statt Besitzen – Auf den ersten Blick ein schöner Gedanke. Doch was bedeutet das für Arbeitnehmer, die für die zahlreichen Start-Ups arbeiten. Denn bei der Fürsorge für Arbeitnehmer hört’s offensichtlich auf.

Schöne neue Welt – Sharing Economy.

Eine Leseempfehlung: „The California Challenge – How (not) to regulate disruptive business models“ von der Friedrich Ebert Stiftung.

Rechtspopulismus. Lektüre-Tipps

In ganz Europa gewinnen rechtspopulistische Parteien an Einfluss. Spätestens seit der Flüchtlingskrise ist es auch in Deutschland wieder salonfähig geworden, rechte Parolen öffentlich zu äußern. Was vormals seinen Platz am Stammtisch gefunden hat, wird von Parteien aufgegriffen, in Sozialen Netzwerken gepostet und auf Demonstrationen lauthals rausgeschrien. Fremdenfeindlichkeit gab es immer, wird es immer geben. Eine Demokratie kann und sollte das aushalten können und damit umgehen. Populismus ist ein Teil des politischen Diskurses, doch das Ausmaß ist diskussionswürdig.

Einige spannende Beiträge zum Thema Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Deutschland:

Die Datenschule der OKF. Projekt-Empfehlung.

Die Antwort auf all meine Fragen oder zumindest auf die eine: Wie kann ich Daten finden, analysieren und so darstellen, dass ich damit was anfangen kann für „Größeres“ und jeder sie verstehen kann. Wissen ist Macht. Meine Stimme hat das Projekt.

Das Projekt Datenschule der Open Knowledge Foundation unterstützt NGOs mit Daten-Wissen und dem Einsatz entsprechender Tools, bessere und wirkungsvollerer Arbeit zu leisten und Kampagnen umzusetzen.

November

Gedanken nehmen dich gefangen.
Sie halten dich fest, obwohl du einfach davon laufen willst.
Tränen rinnen über deine Wangen.
Gefangen.
In Gedanken gefangen.
Allein und verloren im Novemberregen.

A Critical Discourse Analysis of the Catalan Movement of Independence

Catalunya is not Spain is a well known slogan and a famous symbol of the
Catalan Movement of Independence. After failing negotiations between the
Spanish prime minister Rajoy and the Catalan president Mas concerning
the Catalan treasury, Catalans had to vote on its continuance in Spain or
apart from it. The will of independence was the leading topic of the election
campaign. The election results led to a new government formed by the
Convergence and Union (CiU) and the Republican Left of Catalonia (ERC).
As a first result of this partnership, the Catalan Sovereignty Declaration was
issued on January 23rd, 2013.

Catalonia’s discourse of independence is based on its strong historic and
cultural roots furthermore its own language. Therefore, a review of its history
will be given. Besides this summary, a short excursus about the development
of journalism from unidirectional mass media towards a participative online
media will be given.

To analyze the Catalan discourse the method of Critical Discourse Analysis
was chosen. After lectureing different approaches by Norman Fairclough, Ruth
Wodak, Teun van Dijk and Siegfried Jäger, the method of Jäger, based on
the conception of discourse by Michel Foucault, was proven to be adequate.
To generate the data set, articles were collected in two steps: first of all,
relevant media was inquired by using Google Alerts, and, secondly, the so
selected media was scanned for articles focusing on the Catalan independence.
Following the procedure of Jäger, about 450 articles published in Catalan and
Spanish online media were analyzed concerning their structure, content and
symbols. Based on this results, two specific articles were explicitly analyzed,
one published in the conservative Spanish newspaper ABC, the other in La
Vanguardia, the leading Catalan newspaper.

The Critical Discourse Analysis locates two different hegemonic discourses: the
discourse of independence, supported by the Catalan parties CiU, ERC and
others, and the Spanish discourse, maintained by Spanish unionist parties, the
Spanish Socialist Workers’ Party (PSOE) and the People’s Party (PP) as well
as its Catalan representative PPC. But both positions are not homogeneous
discourses, instead of homogeneity many diversified positions within these
parties are mentioned by the media. Behind every discourse, there are different
models of states like the concept of autonomy, federalism or centralism. To
underline the particular position, different topics are used and exploited.
The mentioned topics are: independence, election of parliament and the
new government, conception of democracy, foreign affairs, national Catalan
identity, the economies and crisis, other movements of independence, and the
international media coverage.

As the discourse of independence is already settled in history, it also will affect
the future and the power struggle between the Spanish and Catalan discourse
is still ongoing. In December 2013, the Catalan Parties fixed an agreement
concerning the wording of an independence referendum and proposed as
date November 9th, 2014. The response of Spanish parliament occurred
immediately.

Further Readings: Master Thesis in Geman (pdf)